In ihrem Artikel für The Verge untersucht Victoria Song, ob Tools wie Perplexity Comet, ChatGPT Atlas, Chrome, Edge und The Browser Companys Dia dem Hype standhalten, das Surfen im Internet zu revolutionieren. Die zentrale Frage war, ob sich der Einsatz dieser neuen Browser überhaupt lohnt. Ihr Fazit ist eindeutig: Derzeit bieten sie keinen signifikanten Mehrwert gegenüber herkömmlichen Methoden.
Song testete die KI-Browser anhand von drei Kriterien:
- Nützlichkeit im Alltag,
- Präzisionsbedarf der Prompts und
- Das Vertrauen in die Umsetzungsfähigkeit der KI-Agenten.
Der Versuch, E-Mails nach Priorität zu ordnen, scheiterte kläglich, da die KI wichtige Keywords mit tatsächlicher Relevanz verwechselte. Die Suche nach einem spezifischen Paar Schuhen, die den persönlichen Stil und Preisvorstellungen entsprachen, erwies sich als langwierig. Nur beim Sortieren, Filtern und Zusammenfassen großer Informationsmengen konnte sie Zeit sparen.
KI-Browser benötigen immer noch zu viel menschliches Eingreifen. Das anfängliche Versprechen, KI könne das Web so gut wie ein Mensch nutzen und uns so das Leben erleichtern, bleibt für Victoria Song vorerst unerfüllt.
Von Marcel Ohrenschall
Quelle: The Verge, 03.12.2025, von Victoria Song
