Aus dem aktuellen AI Index Report (2026) des Stanford Institute for Human Centered AI geht u.a. hervor, dass bei KI-Modellen Leistungssprünge zu vermerken sind: Demnach können die Modelle wissenschaftliche Fragestellungen teilweise auf PhD-Niveau übertreffen. Gleichzeitig bestehen aber weiterhin Schwächen bei einfachen Aufgaben wie dem Ablesen analoger Uhren.
Im globalen Wettbewerb ist die Leistungsdifferenz zwischen den USA und China gering. China führt etwa bei Publikationen und Industrierobotik, während die USA bei führenden Modellen und Investitionen vorne liegen, allerdings bei gleichzeitig rückläufigem Zuzug von KI-Fachkräften.
Produktivitätsgewinne zeigen sich vor allem im Kundensupport und in der Softwareentwicklung. Diese Entwicklungen bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich: Während die Einstiegsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte zurückgingen, ist die Zahl der Senior-Positionen angestiegen.
Die Verbreitung von KI schreitet insgesamt schnell voran, insbesondere unter jüngeren Menschen. Während Fachleute die Entwicklung überwiegend positiv bewerten, bleibt die öffentliche Wahrnehmung eher skeptisch. International zeigen sich zudem Unterschiede: In der EU ist das Vertrauen in staatliche Regulierung größer als in den USA oder China.
Von Ida Kandler
Quelle: The Decoder, 13.04.2026, von Maximilian Schreiner
