Schlagwort: Governance
-
Wasserzeichen für KI-generierte Texte: Verwässern sie unser Wissen?
In den kommenden Wochen sollen, laut OpenAI, KI-generierte Texte von ChatGPT und Codex innerhalb der Europäischen Union mit unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen sein. Eine Reaktion auf die Transparenzanforderungen des EU AI Acts, der eine maschinenlesbare Kennzeichnung KI-generierter Inhalte vorsieht. Wasserzeichen sind statistische Muster. Die Technologie namens textGrain integriert statistische Muster in die Wortwahl der KI.…
-
Bundestag entwickelt einen eigenen KI-Chatbot
—
Der Deutsche Bundestag will bis Ende 2026 einen eigenen KI-Chatbot für Abgeordnete und Mitarbeitende bereitstellen. Er soll bei typischen Wissens- und Textaufgaben unterstützen – etwa bei der Transkription gesprochener Inhalte, der sprachlichen Überarbeitung von Texten, der Vorbereitung von Vorträgen oder beim Sortieren von Standardanfragen. Ein weiteres Anwendungsfeld ist zudem das Sortieren von Bürgeranliegen, deren Anzahl…
-
Deutsche Unternehmen rüsten sich für den AI Act
—
Wie die neueste Umfrage des Bitkom zeigt, ist der EU AI Act inzwischen in weiten Teilen der deutschen Wirtschaft angekommen. 71% der Unternehmen gehen davon aus, vom AI Act betroffen zu sein, oder prüfen derzeit noch ihre Betroffenheit. Von diesen rechnen fast 90% mit einem hohen Umsetzungsaufwand, gut die Hälfte sogar mit einem sehr hohen.…
-
OpenAI schafft den Rahmen für die Berichte zur Modell-Fehlausrichtung
OpenAI schafft den Rahmen für die Berichte zur Modell-FehlausrichtungOpenAI hat einen neuen Rahmen vorgestellt, mit dem Fälle von sogenannter Modell-Fehlausrichtung systematisch erfasst, untersucht und veröffentlicht werden sollen. Gemeint sind Situationen, in denen ein KI-Modell unerwartet oder entgegen den vorgesehenen Regeln handelt. Der neue Rahmen ermöglicht die einheitliche und zeitnahe Veröffentlichung von Berichten zum Fehlverhalten, selbst…
-
AISI Deutschland nimmt KI-Risiken in den Blick
—
Mit dem Artificial Intelligence Safety Institute (AISI) Deutschland entsteht eine neue staatliche Einrichtung zur Untersuchung und Bewertung sicherheitsrelevanter Risiken fortschrittlicher KI-Systeme. Dazu zählen u.a. Szenarien, in denen KI-Agenten unerwartet aus vorgesehenen Test- oder Kontrollumgebungen ausbrechen. Ziel ist es, Chancen und Gefahren leistungsfähiger KI-Modelle systematisch zu bewerten und die digitale Widerstandsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Die Aufgaben…
-
Wie neutral sind Googles KI-Übersichten bei Wahlfragen?
AlgorithmWatch ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin und Zürich, die sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Im Juli 2026 untersuchte die NGO die in Googles KI-Übersichten ausgegebenen Antworten bei Suchanfragen zu Wahlen. Über die „Search Researcher Result API“ von Google analysierte AlgorithmWatch 4.480 Suchanfragen zu den Landtagswahlen 2026…
-
Wenn KI zur Routine wird: Welche Recherchekompetenzen müssen erhalten bleiben?
Mit dem zunehmenden Einsatz von KI in Unternehmen rückt eine Frage stärker in den Mittelpunkt: Reicht es aus, KI-Systeme „nur“ rechtlich und technisch abzusichern? Das EU-Forschungsprojekt AIOLIA argumentiert, dass verantwortungsvoller KI-Einsatz weitergedacht werden muss. Neben Datenschutz und Transparenz spielt auch die KI-Ethik eine entscheidende Rolle. Als eine der ethischen Herausforderungen thematisiert der Bericht die Auswirkungen…
-
Datenschutzfreundliche Suchmaschinen mit KI-Funktionen
Große Suchmaschinen sammeln zahlreiche Informationen über Suchanfragen und das Nutzungsverhalten. Dazu können (je nach Dienst und gewählten Einstellungen) u.a. Such- und Klickverhalten, besuchte Webseiten, App-Aktivitäten, Standortdaten sowie Geräte- und Browserinformationen gehören. Bei Anbietern wie Google können zudem Daten aus verschiedenen Diensten miteinander verknüpft werden. So entsteht ein zunehmend umfassendes Bild der Nutzenden. Gerade im beruflichen…
-
Suchmaschinenbetreiber haften laut Gutachten für KI-Outputs
—
KI-generierte Suchantworten wie Googles „AI Overviews“ sind längst im Alltag angekommen. Ihre wachsende Bedeutung wirft jedoch neue Fragen für Medienvielfalt, Meinungsbildung und Regulierung auf. Ein von den Landesmedienanstalten beauftragtes Gutachten der Rechtswissenschaftler Jan Oster und Christoph Busch kommt zu dem Ergebnis, dass solche KI-Antworten in der Regel als eigene Inhalte der Suchmaschinenbetreiber gelten. Denn durch…
-
Münchner Gericht erhöht den Druck auf Anbieter von KI-Übersichten
—
Ende Mai hat das Landgericht München I mit seinem Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für den Umgang mit KI-Übersichten geschaffen, der langfristige Folgen für den Betrieb von AI Overviews im deutschsprachigen Markt haben dürfte. Das Urteil knüpft an eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main, geht in seiner Argumentation jedoch darüber hinaus und etabliert eine unmittelbare…









