Neuer ChatGPT-Agent: Recherche im „Deep Research“-Modus

© [2025] [𝘒𝘐-𝘎𝘦𝘯.] 𝘔𝘢𝘳𝘤𝘦𝘭 𝘖𝘩𝘳𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘢𝘭𝘭. 𝘉𝘢𝘴𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯𝘥 𝘢𝘶𝘧 𝘞𝘦𝘳𝘬𝘦𝘯 𝘷𝘰𝘯 𝘈𝘯𝘥𝘳𝘦𝘢𝘴 𝘖𝘩𝘳𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘢𝘭𝘭.

Das Magazin t3n für digitales Business analysierte kürzlich die Funktion „ChatGPT Deep Research“. Die Ergebnisse dieser Analyse fassen wir kurz zusammen, da das Tool explizit auf Recherche ausgerichtet ist.

Anstatt lediglich eine Linkliste auszugeben, liefert „Deep Research“ einen vollständig strukturierten, quellengestützten Analysebericht und stellt Nachfragen. Damit eignet sich der Modus besonders für komplexe Aufgaben wie Marktanalysen, Wettbewerbsvergleiche oder Whitepaper, für die man sonst Stunden, wenn nicht Tage investieren müsste.

Der normale Chat-Modus von ChatGPT ist reaktiv: Die Websuche reagiert auf Wissenslücken des Chatbots und liefert so schnelle Antworten. Deep Research braucht mehr Zeit, handelt dafür aber proaktiv. Es arbeitet gründlicher, indem es die Anfrage in mehreren Schritten bearbeitet und dabei auf ein speziell dafür vorgesehenes Reasoning-Modell zurückgreift.

Zentral ist dabei weiterhin ein klar formulierter Prompt. Dieser sollte folgende Punkte enthalten: (1) eine prägnante Zielvorgabe bzw. Fragestellung, (2) die Eingrenzung der Zielgruppe und der Tonalität, (3) die Struktur, in der die Informationen ausgegeben werden sollen, sowie (4) die räumliche oder zeitliche Eingrenzung von Quellen bzw. die Schwerpunktsetzung. Ebenso kann man eigene Dateien wie PDFs, Excel-Tabellen und Bilder hochladen, die der Recherche zusätzlichen Kontext geben.

Im Plus-, Team- oder Enterprise-Abo sind maximal zehn „Deep Research“-Anfragen pro Monat möglich, danach zusätzlich 15 mit einer weniger fortgeschrittenen Version. Inhabern von Pro-Accounts stehen sogar 125 Anfragen zur Verfügung, Free-Benutzern hingegen nur fünf (Stand: November 2025).

Um die Funktion zu aktivieren, muss man im Nachrichtenfeld im Dropdown-Menü die Option „Deep Research” auswählen. Dabei wird die Anzahl der verbliebenen Anfragen angezeigt.

Von Maria Kleiner

Quelle: t3n digital pioneers, 21.11.2025, von Ralf Theil

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