OpenAI hat auf dem DevDay 2026 mehrere Neuerungen vorgestellt, die unter anderem für wissensintensive Arbeit und professionelle Research relevant sind. Im Mittelpunkt stehen sogenannte „Dots“, dauerhaft laufende KI-Agenten, denen Nutzende Aufgabenbereiche übertragen können.
- Dots arbeiten über einzelne Chats hinaus im Hintergrund weiter,
- Dots verfügen über einen Cloud-Computer und Browser,
- Dots können auf verbundene Anwendungen und Programme zugreifen.
Mit „ChatGPT Space“ sollen Dokumente, Dateien und die Arbeit dieser Agenten zudem in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammengeführt werden. Teams können dort Inhalte gemeinsam bearbeiten. Auch Integrationen in Slack und Microsoft Teams sollen stärker automatisierbare Workflows ermöglichen.
Für daten- und rechercheintensive Anwendungen ist außerdem GPT-6.1 Sol relevant. OpenAI positioniert das neue Modell als kostengünstigere Alternative zum leistungsfähigeren Astra-Modell, insbesondere für wiederholte Agenten-Aufgaben. Parallel erweitert die neue Agents API die Möglichkeiten, eigene KI-Agenten mit fortlaufenden Sitzungen, Werkzeugen, Computerzugriff und mehreren zusammenarbeitenden Agenten zu entwickeln.
Die neuen Features zeigen damit eine Verschiebung von punktueller KI-Unterstützung hin zu Systemen, die Aufgaben fortlaufend übernehmen, Informationen aus verschiedenen Anwendungen zusammenführen und Arbeitsprozesse selbstständig weiterführen können.
Von Marcel Ohrenschall
Quelle: BenchLM, 29.09.2026, von Glevd
